Hintergründe zur Fusion

Unsere Vorstände im Interview

Um in Zukunft bei den sich ständig verändernden Marktbedingungen auch weiterhin erfolgreich für unsere Kunden und Mitglieder agieren zu können, haben die Volksbank Cloppenburg eG und die Raiffeisenbank Garrel eG im Juni 2019 fusioniert.

Ausgehend von den genossenschaftlichen Grundprinzipien der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung führten die Vorstände unserer Häuser ergebnisoffene Fusionsgespräche über einen möglichen Zusammenschluss beider Kreditinstitute zu einer starken genossenschaftlichen Regionalbank in der Wachstumsregion des Oldenburger Münsterlandes.

Die Hintergründe dieser Gespräche waren zum einen die dynamischen Veränderungen im Finanzsektor und damit verbunden wachsende Herausforderungen auch für unsere beiden Genossenschaftsbanken. Zudem die grundsätzliche Erwartungshaltung der Mitglieder und Kunden beider Banken, dass ein dauerhaft leistungs- und damit zukunftsfähiges genossenschaftliches Geschäftsmodell die regionale Bedarfsdeckung an Finanzdienstleistungen sicherstellt.

Jürgen Fuhler, Vorstand

Warum ist eine Fusion aus Ihrer Sicht eine gute Entscheidung?

„Wichtig bei einer Fusion ist, dass die Unternehmen mit ihren jeweils vorhandenen individuellen Rahmenbedingungen so gut zusammenpassen, dass sich für die Bank, für die Mitarbeiter und vor allem für die Kunden eine Vielzahl von positiven Effekten ergibt. Dies sehe ich gerade bei einer Fusion zwischen der Volksbank Cloppenburg und der Raiffeisenbank Garrel als absolut gegeben an. Hierdurch können wir die Kompetenz in der Beratung weiter ausbauen, durch schnelle Entscheidungen vor Ort einen wichtigen Wettbewerbsvorteil generieren, die Anforderungen der Zukunft gerade im Hinblick auf die Digitalisierung sehr zielgerichtet angehen und auch als regional wichtiger Arbeitgeber deutlich attraktiver werden.“


Worauf freuen Sie sich in der neuen Bank am meisten?

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unserem engagierten Team die Anforderungen unserer Kunden an eine moderne und innovative Bank bestmöglich zu erfüllen und die Bank zum Wohle unserer Kunden und unserer Region so weiterzuentwickeln, dass die Mitarbeiter mit Freude ihrer Arbeit nachgehen und diese Begeisterung auch für unsere zahlreichen Kunden spürbar wird, so dass diese gerne Teil unserer genossenschaftlichen Gemeinschaft sind bzw. werden.“


Norbert Hauptvogel, Vorstand

Warum ist eine Fusion aus Ihrer Sicht eine gute Entscheidung?

„Die durch den Zusammenschluss beider Häuser gewonnene Größe macht uns noch leistungsfähiger und wird unsere Schlagkraft im Markt deutlich erhöhen."

 

 

Was macht die neue Bank besonders aus?

„Wir halten an unseren bewährten genossenschaftlichen Prinzipien fest.
Hier sind insbesondere zu nennen die Verwurzelung in der Region, kurze und flexible Entscheidungen, Verlässlichkeit sowie unser klarer Auftrag, alles zum Wohl und Nutzen unserer Mitglieder zu tun.“


Rainer Herbers, Vorstand

Was bedeutet die geplante Fusion für Sie ganz persönlich?

„Ich bin in Altenoythe aufgewachsen, seit fünfzehn Jahre in Löningen wohnhaft und arbeite seit zwölf Jahren in Garrel. Somit bin ich ein Kind der Region und fühle mich wohl in Südoldenburg. Das Bekenntnis zu unserer Heimat spiegelt sich zukünftig direkt im Namen der Bank wieder. Es ist somit ein klares Bekenntnis zu unserer Region und zu den Menschen, die hier leben."


Worauf freuen Sie sich in der neuen Bank am meisten?

„Ich freue mich sehr darauf, zusammen mit den „neuen“ Kollegen in einer modernen und entscheidungsfreudigen Volks- und Raiffeisenbank zu arbeiten, die dazu beitragen soll, unsere Region weiter in der Wirtschaftskraft zu stärken und somit, gepaart mit einem unverändert hohen sozialen Engagement vor Ort, unsere Heimat weiterhin lebens- und liebenswert zu machen.“


Ludger Ostermann, Vorstand

Warum ist die geplante Fusion aus Ihrer Sicht eine gute Entscheidung?

„Eine Veränderung ist immer auch eine Chance. Beide Banken haben freiwillig entschieden, die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Im Zeitalter von Niedrigzinsen, Digitalisierung und steigenden Anforderungen der Bankenaufsichtsbehörden haben wir die Möglichkeit, diesen Herausforderungen gelassener entgegen zu sehen. Unseren Mitarbeitern können wir anspruchsvolle Aufgaben und Zukunftsperspektiven anbieten."


Worauf freuen Sie sich in der neuen Bank am meisten?

„In den Arbeitsgruppen zur Vorbereitung auf die Fusion erlebe ich, wie engagiert die Mitarbeiter beider Banken die Aufgaben bearbeiten und gemeinsame Lösungen für die Zukunft der neuen Bank erarbeiten. Dies ist auch für mich eine sehr spannende Zeit und ich freue mich auf die Zeit nach der Fusion, wenn wir alle erleben, dass die Vorbereitung der Fusion dazu beiträgt, zu einem gemeinsamen neuen Unternehmen zusammen zu wachsen.“


Dr. Clemens Hackstedt, Aufsichtsratsvorsitzender Garrel

Wie sehen Ihre Gedankengänge im Hinblick auf die Fusion aus?

„Es ist eine spannende Zeit! Vor gut einem Jahr haben wir die Entscheidung getroffen, zwei jeweils über 100 Jahre alte Institutionen zu verschmelzen. Jetzt fährt der Zug und es ist toll zu erleben, wie engagiert und zielgerichtet auf allen Ebenen an einer guten Verschmelzung der beiden Banken gearbeitet wird."


Warum ist eine Fusion aus Ihrer Sicht eine gute Entscheidung?

„Zwei wirtschaftlich gesunde Banken wollen aus freier Entscheidung zum Wohle ihrer Mitglieder in eine gemeinsame Zukunft gehen! Unsere Banken passen von ihrer bisherigen Aufstellung ideal zusammen. Allen Kunden bleibt ihr bewährtes Bankenumfeld mit allen Leistungen und Stärken vollständig erhalten. Gleichzeitig sind wir durch die dann erreichte Größe zukunftsfähiger:

  • Wir sind der Wirtschaft in unserer Region ein kompetenter und starker Partner.
  • Der steigende Aufwand für aufsichtsrechtliche Berichte, Prüfungen und Regulatorik muss nur einmal betrieben werden.
  • Unsere kompetenten Mitarbeiter können durch den dadurch gewonnenen Freiraum noch gezielter für die Kunden arbeiten.
  • Für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ist die leistungsfähige neue Bank ein attraktiver Arbeitgeber."


Worauf freuen Sie sich in der neuen Bank am meisten?

„Ich freue mich darauf zu erleben und aktiv begleiten zu dürfen, wie aus zwei Banken eine wird! Die technische Verschmelzung findet zwar an einem fest definierten Datum statt. Aber Banken werden insbesondere geprägt von den dort arbeitenden Menschen und der jeweiligen Firmenkultur. Und zu erleben, wie diese beiden „alten“ Banken immer mehr zusammenwachsen, das Beste aus beiden Banken übernehmen und so eine neue zukunftsfähige Bank entsteht zum Nutzen unserer Mitglieder und Kunden, darauf freue ich mich."


Ludger Niehaus, Aufsichtsratsvorsitzender Cloppenburg

Warum ist die geplante Fusion aus Ihrer Sicht sinnvoll?

„Zur DNA einer genossenschaftlichen Bank gehört die regionale Ausrichtung, die Nähe zu den Kunden, die zugleich Eigentümer der Bank sind sowie die Förderung der Mitglieder, um den spezifischen Identitäten der drei Marktgebiete Garrel, Cloppenburg und Molbergen auch gerecht zu werden. Nun wächst zusammen, was räumlich schon zusammengehört.

Privatleute und Unternehmen bringen ihr Geld unter anderem deshalb zu einer Genossenschaftsbank, weil sie sich dort besonders wohl- und mit ihrem Heimatort eng verbunden fühlen. Diese Nähe wird auch in Zukunft erhalten bleiben.

Nun müssen beide Banken zusammenwachsen. Ich bin guter Hoffnung, dass uns das gelingt.
Wir verlieren unser Ziel, die Mitglieder unserer Genossenschaftsbank zu fördern, nicht aus den Augen.“